Geschichte

Wie alles angefangen hat...

Im Jahre 2001 gründeten einige interessierte Funkamateure in den Räumen einer ehemaligen Spirituosenfabrik ein kleines funktechnisches Museum. In den folgenden Jahren konnte durch stetigen Aufbau des Museums das Interesse der zahlreichen Besucher geweckt werden. Ferner konnten wir durch unsere Bemühungen erreichen, das der letzte,noch erhaltene Funkmast vor dem Abriss bewahrt werden konnte. Nach dem Aus am ehemaligen historischen Standort, der ehem. Empfangsfunkstelle in Utlandshörn, begrüßen wir Sie in unseren neuen Räumen, dem Gallerieholländer von 1865, in der Neßmer Mühle in Dornum Ortsteil Nesse.


Was wird gezeigt

In unserem Museum zeigen wird Ihnen die verschiedensten Geräte aus den unterschiedlichen Bereichen. Die Geärte sind zum Teil noch funktionsfähig, sodass sich der Besucher einen Eindruck von der Funktionalität und der Arbeitsweise des einzelnen Geräts machen kann.

In unserem "Kino" zeigen wire Ihnen einen kurzen Film über die Geschichte von Norddeich Radio, der alle wichtigen Faktion als Zusammenschnitt anschaulich zeigt.

In unserem Amateurfunkbereich haben Sie die Möglichkeit auch mal selber zu funken oder anderen beim Funken zuzusehen bzw. -hören.

Wir wünschen Ihnen einen angenehmen und interessanten Aufenhalt bei uns.


Was hat uns bewegt?

Mit dem Abbau der Küstenfunkstelle ist auch die Geschichte dieser einstigen kommunikativen Institution leider in Vergessenheit geraten. Neben dem schmerzlichen Verlust von vielen Arbeitsplätzen hat darüber hinaus die gesellschaftlich-kulturelle Ebene schweren Schaden genommen.Aus der Überzeugung heraus, daßdie Pflege der Tradition und die Förderung eines geschichtlichen Bewußtseins in der Region eine gesellschaftliche Verpflichtung darstellen,haben interessierte Norder auf Anregung von Flugkapitän a.D. M. Landoulsi (DL1BDF) versucht, die Tradition der weltberühmten Küstenfunkstelle Norddeich Radio zu schützen und am Leben zu erhalten. Mit der Gründung des eingetr.Vereins "Funktechnisches Museum Norddeich Radio",welches ehrenamtlich betreut wird, ist somit ein entscheidender Schritt getan worden, um die weltweit geleistete Arbeit des Seefunkdienstes zugunsten der Seefahrt und der Allgemeinheit zu würdigen und für das kollektive Gedächtnis der Nachwelt zu bewahren. Unser Dank geht an die Stadt Norden für Ihre Unterstützung, und an die Stadtwerke, welche die erforderlichen Räumlichkeiten damals zur Verfügung gestellt haben.An dieser Stelle sei auch all jenen gedankt,die durch ihre aktive Mitarbeit, Beiträge, Ausstellungsstücke , Bilder usw., das Gelingen dieses Projektvorhabens überhaupt erst ermöglicht haben.


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